Zum Inhalt springen
Wohnungsbau in der Wedemark Foto: Pexels
Wohnungsbau in der Wedemark

19. August 2021: SPD-Stellungnahme zum HAZ-Artikel: Zacharias will günstige Wohnungen

SPD-Fraktion im Gemeinderat hat zu einem in der HAZ-Ausgabe vom 18.08.2021 erschienen Artikel eine Stellungnahme abgegeben.

Mit einiger Verwunderung hat die SPD-Fraktion Wedemark mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Daniela Mühleis und ihrem baupolitischen Sprecher Jochen Pardey der Presse entnommen, dass der CDU-Bürgermeisterkandidat Forderungen zum sozialen Wohnungsbau erhebt, die in der Wedemark schon seit 3 Jahren, beginnend im Baugebiet Diersrahe, praktiziert werden.

Zudem wurde im Herbst 2019 ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Wedemark beschlossen.

Dieser fordert unter anderem, den sozialen Wohnungsbau nicht zuletzt wegen der vielen auslaufenden Förderungen, aber auch besonders wegen der Mietpreisentwicklung, zu stärken.

Ziel ist es insgesamt, im Sinne des Bauprogramms der Region dem Wohnungsnotstand durch entsprechende bauliche Maßnahmen entgegenzuwirken.

Seither ist in diesem Sinne in neuen Baugebieten darauf geachtet worden, dass ein Anteil von 20-35% geförderten Wohnungen im Mehrfamilienhausbereich entstehen:

  • Im Bissendorfer Gebiet Diersrahe stehen bereits entsprechend geförderte Häuser und wurden zum Teil bereits bezogen,
  • im Plangebiet Neues Land in Resse werden aktuell die Grundstücke für sozialen Wohnungsbau vergeben und auch
  • im Elzer Bäckkamp läuft gegenwärtig das Vergabeverfahren.

Die Wedemark ist hier längst auf einem vorbildlichen Weg, was Wohnungsbau und den geförderten Wohnungsbau angeht. Sie ist regionsweit eine von ganz wenigen Kommunen, die sich im ländlichen Raum des Themas so massiv angenommen haben.

Dies war seit Jahren ein wesentliches Thema von Bürgermeister Helge Zychlinski, der auch gleichzeitig Geschäftsführer der gemeindeeigenen Entwicklungsgesellschaft ist.

Die Tochtergesellschaft der Gemeinde fördert zudem den Bau von bezahlbarem Wohnungsbau mit verbilligten Grundstücken zusätzlich zu Landes- und Regionsförderprogrammen.

Herr Zacharias hat somit entweder mit dem Positionspapier ein Plagiat vorgelegt oder er kennt das von Bürgermeister und SPD aufgelegte und von der CDU mitgetragene Wohnungsbauprogramm gar nicht“, macht Jochen Pardey für die SPD kopfschüttelnd deutlich.

Vorherige Meldung: Die Wedemark wird CO2-neutral bis 2030

Nächste Meldung: SPD-Wedemark - Moderne Seniorenpolitik für eine reifer werdende Gemeinde

Alle Meldungen